Ein Kettenhandschuh kommt in der Metzgerei, der Profiküche oder beim engagierten Hobbykoch immer dann zur Anwendung, wenn Hände und Unterarme beim Schneiden zu schützen sind. Durch die scharfen Klingen der Messer ist die Gefahr groß, beim versehentlichen Abrutschen eines der großen Blutgefäße am Handgelenk oder Unterarm zu verletzen. Würde der Metzger oder Koch eine Sehne an einem Finger durchtrennen, könnte dies die Arbeitsunfähigkeit bedeuten.

Kettenhandschuh schützt vor Schnittverletzungen

Ein Kettenhandschuh ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Es gibt sie in verschiedenen Größen, sodass ein guter Sitz immer gewährleistet ist. Je nach Vorliebe und Einsatzgebiet wählen die Mitarbeiter außerdem zwischen einem Kettenhandschuh mit oder ohne Stulpe. Während der Kettenhandschuh ohne Stulpe lediglich bis zum Handgelenk reicht, schützt die Stulpe zusätzlich den Unterarm vor Stich- und Schnittverletzungen.

Beim Kauf ist darauf zu achten, dass es sich um eine geschlossene Handschuhkonstruktion handelt. Sind Öffnungen oder Schlitze im Geflecht vorhanden, lindert dies die Sicherheit beim Arbeiten. Aus hygienischen Gründen ist es wichtig, dass die Handschuhe leicht zu reinigen sind und möglichst nicht über sogenannte Schmutzfallen verfügen. In Kanälen oder Schlaufen könnten sich leicht Verunreinigungen festsetzen, die sich nur schwer entfernen lassen.

Angenehmes und sicheres Arbeiten

Metzger und Köche tragen ihren Kettenhandschuh an der Hand, mit der sie das Lebensmittel festhalten. Kommt es nun zum Abrutschen der scharfen Klinge, ist die haltende Hand vor Stich- und Schnittverletzungen geschützt.

Um ein komfortables Arbeiten zu ermöglichen, ist es wichtig, dass der Handschuh einerseits gut sitzt, andererseits ausreichend Bewegungsfreiheit ermöglicht. Ein hochwertiger Kettenhandschuh ist zudem leicht und stört nicht bei der täglichen Arbeit.