Messerschaerfer-Wetzstahl

Ein Messerschärfer darf in keiner Küche fehlen. Sowohl beim Metzger als auch beim professionellen Koch und beim engagierten Hobbykoch ist er zu finden. Immer dort, wo Messer im ständigen Einsatz sind, ist er notwendig, um die Klingen im regelmäßigen Abstand zu schärfen. Nur so lässt sich garantieren, dass durch die natürliche Abnutzung der Klinge das wertvolle Fleisch bei der Verarbeitung nicht verletzt wird.

Scharfe klingen: Wetzen oder Schärfen

In der professionellen Küche unterscheiden die Experten zwischen Schärfen und Wetzen. Beim Wetzen ist das Messer noch scharf und wird mit dem sogenannten Streicher ständig in diesem Zustand gehalten. Geeignet sind dafür Messerschärfer, die über eine Polierstufe verfügen, ein feiner Schleifstein oder ein Wetzstahl, der Streicher. Das Wetzen findet unter Umständen sogar mehrmals täglich statt.

Beim Schärfen hingegen ist die Klinge schon so stumpf, dass die Qualität der Arbeit merklich nachlässt. Mit einem elektrischen Messerschärfer oder einem Schleifstein lässt sich die gewünschte Schärfe schnell wieder herstellen. Es reicht dann nicht aus, lediglich zu wetzen.

Messerschärfer für professionelles Arbeiten

Ein Messerschärfer ist leicht zu bedienen und nimmt der Klinge eine geringe Menge Material ab. Durch schafft er es, die gewünschte Schärfe zu erreichen. Beliebt sind beispielsweise Messerschärfer aus Keramik. Sie verfügen über eine große Härte und zeichnen sich durch die Dichte und Körnung des Materials aus.

Mit einem Schleifstein lässt sich dieser Vorgang ebenfalls durchführen. Allerdings ist es dafür notwendig, sich mit Schleiftechniken auseinanderzusetzen. Findet diese Beschäftigung mit der Technik nicht statt, ist das Risiko gegeben, der Klinge eher zu schaden, als sie in einen besseren Zustand zu versetzen. Bekannt ist zum Beispiel der Einsatz eines Wassersteins, der durch die Speicherung von Wasser einen höheren Abrieb erreicht.