Schussapparat-DC58

Der Schussapparat findet in Metzgereien Verwendung, die noch selbst Schlachtungen durchführen. Durch den Schuss entstehen Verletzungen am Gehirn, die das Tier betäuben. Der Tod tritt durch den Schussapparat zwar oft ein, dies ist jedoch kein Muss.

Mit Schussapparat Leid vermeiden

Im Allgemeinen ist unter einem Schussapparat ein Bolzenschussapparat zu verstehen. In seltenen Fällen kommt ein Kugelschussapparat zum Einsatz. Der Schlachter setzt den Apparat bei Rindern, Pferden und Schweinen auf einen bestimmten Punkt in Stirnnähe, drückt ab und führt dadurch gezielt zu einer Verletzung des Gehirns. Sind Geflügel oder Kaninchen zu schlachten, gibt es spezielle Schussapparate, die durch ihre leichtere Bauweise angepasst sind.

Verschiedene Modelle erhältlich

Ein Schussapparat ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich: So gibt es Modelle, bei denen der Bolzen ins Gehirn eindringt, Geräte, die einen stumpfen Bolzen abschießen und dadurch nicht so weit in den Schädel eindringen sowie solche, bei denen Gas in den Schädel des Tieres eingeschossen wird.

Durch den Bolzenschuss ist die Verletzung des Gehirns im Allgemeinen so groß, dass lebenswichtige Funktionen des Tieres bereits ausgeschaltet sind. Im Anschluss daran führt der Schlachter einen Schnitt am Herzen oder der Kehle durch, die zum Ausbluten und damit zum sicheren Tod führen.

Bei der Handhabung ist vor allem auf die Sicherheit zu achten, um keine umstehenden Menschen zu gefährden. Der Schussapparat gilt allerdings nicht im Sinne des Waffengesetzes als Waffe.